Mumm, Heidsieck, Bollinger: Ist es nicht bemerkenswert, dass viele Champagner deutsch klingende Namen tragen? Tatsächlich war die Produktion Ende des 18. Jahrhunderts in deutschen oder deutsch-französischen Händen. Als prestigeträchtigster aller Schaumweine ist der Champagner herkunftsgeschützt und daher auf eine einzige Region beschränkt. Der Klimawandel beeinträchtigt extrem sein traditionelles Anbaugebiet und schiebt es geographisch zuerst Richtung England, mittlerweile eher Richtung Schweden. Mit der Geschichte, angefangen im Mittelalter über Dom Perignon sowie den neuen Herausforderungen für Schaumweine beschäftigen wir uns an diesem Abend und verkosten sie dabei mit passenden kleinen Gerichten.
Durch den Abend führen Studierende des deutsch-französischen Abschlusses "Nachhaltiger Weinbau/Oenologie" der Université Haute-Alsace gemeinsam mit Ihrem Professor Romain Pierron. Verkostet werden zwei sehr unterschiedliche Champagner, sowie ein Crémant. Die berühmten, gesetzlich geschützten Siegel "Appellation d'origine contrôlée" in Verbindung mit der Bezeichnung eines streng limitierten "Terroir" werden ausführlich erläutert und diskutiert. Einer der Studierenden ist selbst in familieneigener Champagner-Produktion tätig und präsentiert seine Weine.
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